FOR A NEW AND UNITED EUROPE!

FOR A NEW AND UNITED EUROPE!
Europe between past and future

Dec 15, 2014

Letter to all racistic PEGIDA demonstrators at Dresden (Germany)

 Brief an PEGIDA 

Foto: Die blinden Richter von Hannover 

"Heute schächten sie Schafe und Rinder, morgen vielleicht schon Christenkinder." Dieses Lied grölten die Schlägertrupps, die vor zwei Wochen prügelnd durch Köln zogen. Der Text erinnert erschreckend an die 'Ritualmord-Legende' der Nazis gegen Juden. Juristisch ist das 'Volksverhetzung' nach §130 Strafgesetzbuch. Unsere Gerichte müssten eigentlich mit aller Härte gegen die Band 'Categorie C' vorgehen, von der das Hasslied stammt. Stattdessen stimmt das Verwaltungsgericht Hannover einer weiteren Demo derselben Leute zu. Obwohl es weiß, dass es wieder zur Volksverhetzung kommen wird. Würde es auch eine Demo fremdenfeindlicher Schlägerbanden gegen die radikale 'Jüdische Verteidigungsliga' (Jewish Defense League) erlauben? Zu Recht nicht! Es gibt kein Grundrecht auf volksverhetzende, rassistische Demonstrationen. Warum aber ist gegen den Islam fast alles erlaubt?

Was diese Hooligans und Rechtsradikalen  zusammenhält, ist laut NRW-Innenminister Ralf Jäger "Islamfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft". Salafisten und IS sind nur ein  Vorwand, ein Alibi. Offen wurde vor der Demo in Köln im Internet als Ziel die "komplette Vertreibung des Islam" genannt. In Hannover geht es daher nicht wirklich gegen Salafisten, sondern gegen den Islam. Das macht die Entscheidung des Gerichts so dramatisch falsch. Aber es passt zur Islamfeindlichkeit einiger Politiker und Publizisten unserer Zeit. 

Fast täglich wird in Deutschland vor 'islamistischem' und neuerdings vor salafistischem Terror gewarnt. Fast nie vor rechtsradikalen Gewalttaten. Obwohl immer wieder deutsche Muslime durch Rechtsradikale ermordet wurden. Ich erinnere an Mölln, Dresden und die NSU-Morde. Kein einziger Deutscher ist bis heute von einem muslimischen Terroristen in Deutschland getötet worden. Keiner! Niemand kann voraussagen, ob das ewig so bleiben wird. Aber wir könnten rechtsextreme Schläger wenigstens daran hindern, an der Gewaltspirale zu drehen. "Der Islam gehört zu Deutschland", hat Angela Merkel vor kurzem ausdrücklich bestätigt. Er ist eine Bereicherung der kulturellen Vielfalt unseres Landes. Prügelnde Rechtsextremisten sind das nicht.

Unser Grundgesetz erlaubt nach Artikel 8 Demonstrationen außerdem nur, wenn sie 'friedlich' durchgeführt werden. Man muss 'braune Tomaten' auf den Augen haben, um von der rechtsradikalen islamfeindlichen Demo in Hannover Friedfertigkeit zu erwarten. Den Richtern von Hannover empfehle ich die Lektüre des bedeutendsten deutschen Königs, Friedrichs des Großen, der vor dem Islam tiefen Respekt hatte. Er sagte: "Wo die Religionsausübung frei ist, ist jedermann ruhig. Religionsverfolgung dagegen hat noch immer zu den blutigsten, verderblichsten Bürgerkriegen geführt... Toleranz muss jedem Bürger die Freiheit lassen, zu glauben, was er will [also auch Rechtsradikalen]. Aber sie darf nicht so weit gehen, dass sie die Frechheit und Zügellosigkeit junger Hitzköpfe gutheißt, die etwas vom Volk Verehrtes dreist beschimpfen." Wie einseitig dürfen deutsche Verwaltungsrichter sein?

Ich bin kein Anhänger der Salafisten. Aber ein Anhänger von Fakten. Nach Angaben offizieller staatlicher Stellen gibt es in Deutschland 6.700 Salafisten. Davon gelten 1.100 als gewaltbereit. 
Gleichzeitig gibt es in Deutschland jedoch 22.700 Rechtsextremisten. 9.600 von ihnen gelten als gewaltbereit. Schade, dass unsere Politiker, Medien und Gerichte nicht erkennen, wo die größten Gefahren für die innere Sicherheit unseres Landes liegen. 

Unseren muslimischen Mitbürgern aber rate ich: Lasst Euch von diesen ideologischen Rassisten nicht provozieren. Was stört es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt? Euer JT



Liebe PEGIDA-Demonstranten! 
Seit Wochen geht Ihr nun in Dresden auf die Strasse und protestiert.


Ihr protestiert gegen ein Problem, das es so in Sachsen und im übrigen Ostdeutschland gar nicht gibt.  Ihr rennt einem mehrfach Vorbestraften hinterher, der wegen Eigentumsdelikten und Drogenhandel vor Gericht stand und dort rechtskräftig verurteilt wurde.
Ihr protestiert gegen eine angebliche "Islamisierung" unseres Landes und gegen "Überfremdung", vergesst aber, dass Ihr es gewesen seid, die vor dem Fall der Mauer in den diplomatischen Vertretungen Westdeutschlands und auch der Westalliierten in Ost-Berlin, Prag und Warschau um Asyl vor politischer Verfolgung baten. Ihr habt es bekommen und die Türen waren für Euch nicht verschlossen - so, wie Ihr sie jetzt anderen verschliessen wollt.

Als im Jahre 1989 die Mauer fiel, wolltet Ihr unbedingt den Beitritt zur Bundesrepublik. Auch das habt Ihr bekommen. Der Westen hat mit grossen materiellen Opfern im Rahmen des Solidarpakts Euer Land wieder aufgebaut. Die westdeutschen Kommunen ächzen unter den finanziellen Belastungen. Manche sind nicht einmal mehr in der Lage, ihr Strassennetz in Ordnung zu halten. Und zwar nicht, weil sie keine Einnahmen haben, sondern weil sie keine Rücklagen bilden können, da die Einnahmen Euren Regionen zu kommen.
Gesellschaft funktioniert aber nur, wenn es sie auf der Basis de Gebens und Nehmens funktioniert.  Ihr wäret damals hinters Licht geführt, belogen und bestohlen worden, weil Ihr doch "auch CocaCola trinken" wolltet, weil ihr "auch Levis-Jeans tragen" wolltet. Das habt Ihr nun alles - und Ihr seit immer noch nicht zufrieden. Dabei solltet Ihr einmal ganz still sein.


P.S.: war sonst noch was? Ach ja...
Gerne hört man in diesen Tagen von einigen auf den Hinweis auf Artikel 20, Abs. 3 Grundgesetz - (im Wortlaut: Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.), das interessiere sie ein Scheissdreck. Was glaubt Ihr wohl, werden die Vollzugsorgane mit Euch machen, sollte sich so eine Haltung bei Euch manifestieren? Was glaubt Ihr wohl, wird man mit Euch machen, sollten wegen Eurer kleingeistigen Brüllerei Unternehmen Gross-Kunden aus dem arabischen Raum abspringen? In Saudi-Arabien und in den Gold-Emiraten sitzen viele sehr solvente Kunden deutscher Unternehmen, die hier für riesige Summen regelmässig Hochtechnologie ordern - und sie auch zuverlässig bezahlen. Aber - Ihr bezahlt sicherlich das Kurzarbeitergeld, finanziert Sozialpläne und überweist der Arbeitsagentur freiwillig das Geld zur Finanzierung von Arbeitslosigkeit nach Massenentlassungen.
Religiösen Fundamentalismus muss man bekämpfen. Aber man bekämpft ihn nicht so, wie Ihr das wollt. Man muss knallhart die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit einhalten. Aber davon habt Ihr ja wohl noch nichts gehört.

Dec 14, 2014

ANONYMOUS#OP KILLING BAY: major targets identified – Taiji enablers will suffer

 You are tracked by ; The NSA, Cloudflare, Google, Twitter, Facebook and many others.
For total privacy visit us on the Dark Net at imtrjn3qe2tzh5ae.onion while using the TOR Browser Bundle

 

ANONYMOUS#OpKillingBay: major targets identified – Taiji enablers will suffer

 

Dolphins Massacred Annually In Bloody Rites Of Passage To Adulthood
Greetings citizens of the World
We are Anonymous

We have identified the major targets who are Taiji enablers that need to be death with – if we find more along the way – which we expect to – they will suffer a similar fate. So on with the show.
These 5 first groups virtually have the power to stop Taiji but instead all profit from the massacre. And in fact, WAZA & IMATA are often seen at Taiji assisting in choosing dolphins for captivity. DDos is great but defacing their site and leaving a message from #OpKillingBay is preferable because it becomes a tangible piece of evidence that is more damaging to them and it makes great eye candy for the media & PR . Just be careful. This is not child’s play.
Ultimately accessing Waza & Imata servers, emails and accounts is the main goal, for it is there we can find evidence to use them against. IE. Proof they support Taiji, Pay-offs, bribes, illegal importing of dolphins, ETC.
http://www.waza.org (Complicit in supporting Taiji)
http://www.imata.org/board_chairs (members)
http://www.imata.org (Complicit in supporting Taiji)
http://icrwhale.org (Complicit in supporting Taiji)
http://www.maff.go.jp/e/ (Jap Min of Fisheries)

AQUARIUMS
There are countless aquariums who fuel the dolphin & whale hunts.
Hitting/defacing their sites and leaving our message is a must. But for the sheer audacity of it, hi-jacking a twitter feed especially Seaworld’s would be a PR win for us and another fucking embarrassment for Seaworld.
http://seaworld.com (Enabler the BIG ones: Abuse: Corruption: Greed: Etc)
https://twitter.com/SeaWorld (Twitter)
http://sealifeparkhawaii.com (Enabler get their dolphins from Taiji)
https://twitter.com/SeaLifePark (Twitter)
http://www.miamiseaquarium.com (Enabler)
https://twitter.com/MiamiSeaquarium (Twitter)
http://www.dubaidolphinarium.ae (Enabler get their dolphins from Taiji)
http://www.marineland.ca (Enabler brutal abuse record get their dolphins from Taiji)
www.dolphinresort.jp (Enabler holding pen for dolphins in Taiji)
http://www.georgiaaquarium.org (Enabler)
http://www.oceanpark.com.hk/html/tc/home/ (Enabler)
http://www.loroparque.com (Enabler holding a captive orca whale Morgan for over 20 years)

POLICE
Taiji police have been harassing and arresting anyone who tries to capture images from Taiji.
They have been paid off and are corrupt as shit.

http://www.police.pref.wakayama.lg.jp (Taiji Police)
OTHER TAIJI SPECIFIC SITES
https://twitter.com/JPN _PMO (PMO of Japan)
http://www.cypress.ne.jp/jf-taiji/ (Taiji fishing company)
http://homepage2.nifty.com/jstwa/home-modoru.htm (Taiji small boat whaling association)
http://www.pref.wakayama.lg.jp/ (Taiji Fisheries Co-operative)
http://tokyo2020.jp/jp/ (Tokyo Olympic committee refuse to acknowledge Taiji)
Be safe. Be smart. Be committed.
#OpKillingBay
#Anonymous

Dec 12, 2014

NATO intercepts Russian nuclear-capable bombers over Baltic Sea / 1.7GB of data from Russia Interior Ministry hacked and fully available

  

NATO intercepts Russian nuclear-capable bombers over Baltic Sea

BRUSSELS: NATO warplanes intercepted a "significant" force of six Russian nuclear-capable bombers over the Baltic Sea, the alliance said in the latest such encounter amid tensions with Moscow over Ukraine.
Four Tu-95 Bear strategic bombers and two Tu-22M Backfire long-range bombers were intercepted in international airspace by Portuguese F-16 fighter jets assigned to NATO, spokeswoman Oana Lungescu said.

Lungescu said that while most intercepts carried out over the Baltic are "routine," the intercept of the six bombers "represented a significant level of activity by Russia."
In two other incidents later on Sunday, NATO warplanes intercepted a total of seven Russian military aircraft, including Tu-134s used for training and moving passengers as well as An-72 transport aircraft, Lungescu said.
"Such activity can be destabilising and potentially dangerous, if international norms are not respected," Lungescu warned.
She was referring to times when Russian warplanes do not communicate their positions or provide flight plans, putting at risk commercial airliners flying in the vicinity.
NATO has reported a surge in such intercepts since the crisis in Ukraine erupted earlier this year, at levels not seen since the Cold War between the Soviet Union and the West.
Alliance chief Jens Stoltenberg said there have been around 400 intercepts of Russian military flights near its member countries this year, 50 percent more than last year.
The US-led military alliance has deployed more aircraft as well as more ships and personnel in a bid to reassure newer members like the Baltic states and Poland, which were once ruled from Moscow and are unnerved by Russia's intervention in Ukraine. 



 1.7GB of data from Russia Interior Ministry hacked and fully available.

Have a look here :

https://drive.google.com/folderview?id=0BxsQ108is142Q1dMcVNUc3J2U28




Dec 11, 2014

PEACE INSTEAD OF RUSSIAN AGRESSION: Petitition of more than 100 experts of politics against Russian agression at eastern Europe


Petition in German language : 

www.change.org/p/the-interested-german-public-friedenssicherung-statt-expansionsbelohnung-aufruf

Friedenssicherung statt Expansionsbelohnung: Aufruf von über 100 deutschsprachigen OsteuropaexpertInnen zu einer realitätsbasierten statt illusionsgeleiteten Russlandpolitik

Friedenssicherung statt Expansionsbelohnung
Aufruf von über 100 deutschsprachigen OsteuropaexpertInnen zu einer realitätsbasierten statt illusionsgeleiteten Russlandpolitik

Am 5. Dezember 2014 veröffentlichten 60 prominente deutsche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur den Aufruf „Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!“ Obwohl es in diesem Text um die deutsche Russland- und Ukrainepolitik geht, nimmt kaum eine/r der UnterzeichnerInnen an der aktuellen Osteuropaforschung oder Ukraineberichterstattung teil. Vielmehr haben die meisten der Unterzeichnenden nur geringe Expertise zum postsowjetischen Raum, wenig relevante Rechercheerfahrung und offenbar keine Spezialkenntnisse zur Ukraine sowie den jüngsten Ereignissen dort. Dies ist kein Zufall.
Die überwältigende Mehrheit der sich aus wissenschaftlicher, zivilgesellschaftlicher oder journalistischer Perspektive mit dem heutigen Ukrainekonflikt auseinandersetzenden deutschen Forscherinnen, Aktivisten und Reporterinnen sind sich in ihrem Urteil einig: es gibt in diesem Krieg einen eindeutigen Aggressor, und es gibt ein klar identifizierbares Opfer. So wie die Defekte anderer einst okkupierter Staaten nicht den verbrecherischen Charakter ihrer Besetzungen relativieren, können die Unzulänglichkeiten des ukrainischen politischen Systems nicht gegen die russische Annexion der Krim und notdürftig verschleierte Intervention in der Ostukraine aufgerechnet werden.
Wenn sich Moskau von der EU und/oder NATO bedroht fühlt, sollte es diesen Streit mit Brüssel austragen. Die Ukraine ist weder Mitglied dieser Organisationen, noch führt sie Beitrittsverhandlungen mit ihnen. Nichtsdestoweniger führt Russland mit Hinweis auf eine angebliche Gefahr aus dem Westen einen bereits tausende Todesopfer, Verstümmelte, Traumatisierte und Vertriebene fordernden „hybriden Krieg“ im Donezbecken.
In ihrem Aufruf raten die 60 Persönlichkeiten: „Die deutsche Regierung geht keinen Sonderweg, wenn sie in dieser verfahrenen Situation auch weiterhin zur Besonnenheit und zum Dialog mit Russland aufruft.“ Frühere Erfahrungen sollten Berlin vorsichtig machen: Im Sommer 2008 entstand im Kaukasus eine ähnlich „verfahrene Situation“ infolge Russlands faktischer Kündigung des EU-vermittelten russisch-georgischen Friedensabkommens. Obwohl Moskau dessen wichtigsten Punkt, die Rückführung seiner Truppen aus den georgischen Regionen Abchasien und Südossetien, nicht erfüllte, schlug die Bundesrepublik wenige Wochen darauf Russland eine „Modernisierungspartnerschaft“ vor. Später folgten die EU und meisten ihrer Mitgliedsstaaten dem deutschen Beispiel. Die russischen Truppen stehen bis heute in Georgien.
Das Verhalten des Kremls stellte 2008 bereits eine Wiederholungstat dar, wie auch die damalige deutsche Reaktion auf die russische Okkupation georgischer Gebiete ein Déjà-vu auslöste. 2001 lud Deutschland Wladimir Putin zu einer vielgefeierten Rede in den Bundestag ein. Damals war allerdings bereits absehbar, dass Russland seinen vertraglich zugesicherten Truppenrückzug aus der moldauischen Region Transnistrien nicht umsetzen würde. 2003 offerierte Brüssel dem Kreml Verhandlungen zu einem neuen Kooperationsvertrag mit der EU. Die russischen Truppen stehen bis heute in der Republik Moldau.
Die 60 Persönlichkeiten schreiben in ihrem Aufruf: „Jeder außenpolitisch versierte Journalist wird die Furcht der Russen verstehen, seit NATO-Mitglieder 2008 Georgien und die Ukraine einluden, Mitglieder im Bündnis zu werden.“ Außenpolitisch versierte Journalisten werden sich erinnern, dass damals circa 3% der Bevölkerung der Russischen Föderation, einen NATO-Beitritt der Ukraine und Georgiens als Hauptgefahr für ihr Land ansahen. Die NATO lehnte – auf Drängen vor allem Deutschlands und mit Blick auf Warnungen Russlands – auf ihrem 20. Bukarester Gipfel Anfang April 2008 die Mitgliedsanträge Georgiens und der Ukraine zunächst ab. Beiden Staaten ist seither von Moskau die territoriale Integrität aberkannt worden. Die ebenfalls von den Kremlmedien diffamierten ehemaligen Sowjetrepubliken Estland und Lettland haben ihre großen russischsprachigen Minderheiten restriktiver als die Ukraine behandelt. Die baltischen Staaten sind jedoch seit 2004 NATO-Mitglieder und haben daher ihre territoriale Integrität sowie friedliche Entwicklung bewahren können.
Halbwahrheiten, von denen einige kaum kaschierte Verleumdungen des ukrainischen Volkes darstellen, sind zuhauf in der deutschen Öffentlichkeit im Umlauf. Ob es um die Sprachensituation oder Minderheitenpolitik, den Rechtsextremismus oder politischen Umbruch in der Ukraine geht: Fehlinformationen und tendenziöse Interpretationen zur Ukraine haben sich infolge oberflächlicher Recherchen und häufiger Wortmeldungen von Kremlsprechern in Fernsehdiskussionen zur Ukraine in den Köpfen vieler festgesetzt.
Deutsche Osteuropapolitik sollte auf Erfahrungswerten, Faktenwissen und Analyseergebnissen und nicht auf Pathos, Geschichtsvergessenheit und Pauschalurteilen basieren. Niemand ist auf militärische Konfrontation mit Russland aus oder möchte den Dialog mit dem Kreml abbrechen. Die territoriale Integrität der Ukraine, Georgiens und Moldaus kann jedoch nicht der „Besonnenheit“ deutscher (und österreichischer) Russlandpolitik geopfert werden. Frieden sollte ohne Waffen und nicht durch die Legitimation ihres offensiven Einsatzes geschaffen werden. Dem Export der illiberalen Gesellschaftsvorstellungen des Kremls in die EU sollte in unserem eigenen Interesse entgegengewirkt werden. Eine wichtige Säule des weltweiten Nichtverbreitungsregimes für Atomwaffen, das Budapester Memorandum, sollte im Namen unserer Kinder und Kindeskinder aufrechterhalten werden.
Die Ukrainische Sowjetrepublik verlor zwischen 1941 und 1944 mindestens fünf Millionen Menschen. Über zwei Millionen Ukrainer wurden als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt. Etwa vier Millionen ukrainische Rotarmisten nahmen an der Niederschlagung des Dritten Reiches teil. Gerade wir Deutschen können nicht abermals die Augen verschließen, wenn es um die Souveränität einer postsowjetischen Republik, ja um das Überleben des ukrainischen Staates geht.

Sabine Adler, Deutschlandradio Warschau
Hannes Adomeit, ehemals Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Vera Ammer, Memorial Deutschland, Berlin
Martin Aust, Ludwig-Maximilians-Universität München
Klaus Bachmann, Sozial- und Geisteswissenschaftliche Universität Warschau
Mariano Barbato, Universität Passau
Marieluise Beck, Deutscher Bundestag, Berlin
Klaus Bednarz, ehemals ARD-Büro Moskau
Jan-Claas Behrends, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam
Timm Beichelt, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
Tilman Berger, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Dietrich Beyrau, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Florian Bieber, Karl-Franzens-Universität Graz
Katrin Boeckh, Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Tim Bohse, Deutsch-Russischer Austausch, Berlin
Falk Bomsdorf, ehemals Friedrich-Naumann-Stiftung, Moskau
Hans-Jürgen Bömelburg, Justus-Liebig-Universität Gießen
Thomas Bremer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Ulf Brunnbauer, Universität Regensburg
Karsten Brüggemann, Universität Tallinn
Timm Büchner, Integrate Climate UG, Berlin
Lars Bünger, Libereco – Partnership for Human Rights, Zürich
Viola von Cramon-Taubadel, Grüne Osteuropa-Plattform, Göttingen
Claudia Dathe, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Andreas Decker, Memorial Deutschland, München
Klaus-Helge Donath, „Die Tageszeitung“, Moskau
Heike Dörrenbächer, ehemals Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin
Gesine Drews-Sylla, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Wolfgang Eichwede, ehemals Universität Bremen
Tobias Ernst, Fachübersetzer Russisch / Ukrainisch, Stuttgart
Liana Fix, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin
Tobias Flessenkemper, Südosteuropa-Gesellschaft, Nizza
Jörg Forbrig, German Marshall Fund of the United States, Berlin
Annette Freyberg-Inan, Technische Universität Darmstadt
Helmut Frick, ehemals Auswärtiges Amt, Berlin
Juliane Fürst, Universität Bristol
Mischa Gabowitsch, Einstein Forum, Potsdam
Caroline von Gall, Universität zu Köln
Klaus Gestwa, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Christoph Giesel, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Luciano Gloor, Kulturprogramm der „Östlichen Partnerschaft“, Kiew
Witold Gnauck, Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Frankfurt/Oder
Frank Golczewski, Universität Hamburg
Tobias Grill, Ludwig-Maximilians-Universität München
Hanno Gundert, n-Ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, Berlin
Michael Hagemeister, Ruhr-Universität Bochum
Steffen Halling, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Lars Handrich, DIW econ GmbH, Berlin
Rebecca Harms, Europäisches Parlament, Brüssel/Strasbourg
Anne Hartmann, Ruhr-Universität Bochum
Guido Hausmann, Ludwig-Maximilians-Universität München
Nicolas Hayoz, Universität Fribourg
Andre Härtel, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Andreas Heinemann-Grüder, Georg-Eckert-Institut, Braunschweig
Felix Heinert, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg
Marlene P. Hiller, ehemals Geschichtsmagazin „Damals“, Badenweiler
Mieste Hotopp-Riecke, Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien, Berlin
Hubertus Jahn, Universität Cambridge
Sabine Jenni, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Jürgen Jerger, Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Wilfried Jilge, Universität Leipzig
Andreas Kappeler, Universität Wien
Walter Kaufmann, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Peter Koller, Grüne Osteuropa-Plattform Berlin
Miriam Kosmehl, Friedrich-Naumann-Stiftung, Kiew
Irma Kreiten, ehemals Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Katharina Kucher, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Sergey Lagodinsky, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Nico Lange, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
Manuel Leppert, Stiftung Ettersberg, Weimar
Markus Löning, Liberal International, Berlin
Heinz-Dietrich Löwe, ehemals Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Otto Luchterhandt, ehemals Universität Hamburg
Marian Luschnat, Universität Hamburg
Markus Lux, Robert Bosch Stiftung, Stuttgart
Martin Malek, Landesverteidigungsakademie Wien
Markus Mathyl, Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Markus Meckel, Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin
Stefan Melle, Deutsch-Russischer Austausch, Berlin
Jakob Mischke, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Michael Moser, Universität Wien
Uwe Neumärker, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin
Dietmar Neutatz, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
Andrej Novak, Grüne Osteuropa-Plattform, Nürnberg
Ferdinand Pavel, DIW econ GmbH, Berlin
Christian Pletzing, Academia Baltica, Sankelmark
Nikolaj Plotnikov, Ruhr-Universität Bochum
Susanne Pocai, Humboldt-Universität zu Berlin
Gerd Poppe, ehemals Deutscher Bundestag, Berlin
Jakob Preuss, Dokumentarfilmer, Berlin
Detlev Preuße, ehemals Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin
Edgar von Radetzky, Memorial Deutschland, Berlin
Boris Reitschuster, „Focus“, Moskau
Felix Riefer, Lew Kopelew Forum, Köln
David Rinnert, Grüne Osteuropa-Plattform, Glasgow
Stefan Rohdewald, Justus-Liebig-Universität Gießen
Maren Rohe, Junge Europäische Föderalisten, Bonn
Heike Roll, Universität Duisburg-Essen
Erich Röper, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Claudia Sabic, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
Manuel Sarrazin, Deutscher Bundestag, Berlin
Karol Sauerland, Pommersche Akademie Stolpe
Schamma Schahadat, Eberhard-Karls-Universität Tuebingen
Stefanie Schiffer, „Kiewer Gespräche“, Berlin
Judith Schifferle, Philosophicum Basel
Felix Schimansky-Geyer, Kiewer Mohyla-Akademie
Frank Schimmelfennig, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Karl Schlögel, ehemals Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
Carmen Schmidt, Universität zu Köln
Henrike Schmidt, Freie Universität Berlin
Winfried Schneider-Deters, ehemals Friedrich-Ebert-Stiftung, Kiew
Anna Schor-Tschudnowskaja, Sigmund Freud Privat Universität Wien
Gunda Schumann, Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, Berlin
Christoph Schulz, MitOst Verein für Sprach- und Kulturaustausch in Osteuropa, Berlin
Werner Schulz, ehemals Europäisches Parlament, Brüssel/Strasbourg
Diana Siebert, Initiative Demokratische Ukraine, Köln
Jens Siegert, Heinrich-Böll-Stiftung, Moskau
Gerhard Simon, ehemals Universität zu Köln
Susanne Spahn, freie Journalistin, Berlin
Stephan Stach, Universität Leipzig
Martin Stein, Freie Universität Berlin
Kai Struve, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Susan Stewart, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Wolfgang Templin, ehemals Heinrich-Böll-Stiftung, Warschau
Hartmute Trepper, ehemals Forschungsstelle Osteuropa Bremen
Stefan Troebst, Universität Leipzig
Andreas Umland, Institut für Euroatlantische Kooperation, Kiew (Redakteur des Aufrufs)
Ricarda Vulpius, Ludwig-Maximilians-Universität München
Bodo Weber, Democratization Policy Council, Berlin
Elisabeth Weber, Lew Kopelew Forum, Köln
Tobias Weihmann, Deutsch-Belarusische Gesellschaft, Berlin
Reinhard Weißhuhn, Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin
Anna Veronika Wendland, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg
Martin Schulze Wessel, Ludwig-Maximilians-Universität München
Jan-Henrik Wiebe, „Thüringische Landeszeitung“, Jena
Hans-Georg Wieck, ehemals Auswärtiges Amt, Bonn
Irina Wutsdorff, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Bernd Wieser, Karl-Franzens-Universität Graz
Susann Worschech, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
Johann Zajaczkowski, Kiewer Mohyla-Akademie
Kerstin Zimmer, Philipps-Universität Marburg
Josephine von Zitzewitz, Universität Cambridge

POST SCRIPTUM: Etliche weitere derzeitige und ehemalige Parlamentarierinnen sowie Künstler, Aktivistinnen, Journalisten, Wissenschaftlerinnen und interessierte Bürger haben während der Unterschriftensammlung ihre Unterstützung für diesen Aufruf deutschsprachiger OsteuropaexpertInnen zum Ausdruck gebracht. Einige der wichtigsten deutschen Russland- und UkrainekorrespondentInnen sympathisieren mit dem Aufruf, haben jedoch aus spezifisch professionellen Gründen nicht unterschrieben. Die Petition erscheint demnächst auch auf "Zeit Online" sowie im "Tagesspiegel".
Siehe auch: 1939 – 2014. Sterben für Danzig – Leben für Donezk: Ein Appell polnischer Schriftsteller an die Regierungen und Bürger Europas. 1. September 2014. http://www.euractiv.de/sections/eu-aussenpolitik/1939-2014-sterben-fuer-danzig-leben-fuer-donezk-308119 und “No more business as usual with Moscow!” – Public Statement of Researchers of Post-Soviet Politics. 1. März 2014. https://www.change.org/p/petition-to-eu-countries-no-more-business-as-usual-with-moscow-public-statement-of-researchers.

Dec 10, 2014

Pirate Bay,’ website back online now from Costa Rica / Pirate Bay fools the system with cloud technology

 












EU flag
 Site web officiel de l'Union européenne

Pirate Bay,’ website back online now from Costa Rica

A screenshot from https://thepiratebay.cr The Pirate Bay site appeared back online now, changing its web domain to .cr (Costa Rica). Prior to that, however, it was reportedly unavailable for hours.


Pirate Bay fools the system with cloud technology

Out of 21 VMs, eight are busy serving web pages. Six machines are processing the searches, while TPB’s database is being run on two VMs. The remaining five VMs are needed for load balancing, statistics, torrent storage, the proxy site on port 80 and controller functions.
The system operates using 182 GB of RAM and 94 GPU cores, with total storage capacity of 620 GB, which are not used in full, actually. Considering the scale of The Pirate Bay website, these characteristics are quite modest.
One of the secrets of the modern day TPB is that the commercial cloud providers hosting the torrent site have no idea that the PTB is among their clients. The load balancer VM that funnels all the traffic to other TPB virtual servers masks their activities, which means none of the IP-addresses of the cloud hosting providers are publicly linked to TPB. This makes the new TPB virtually ‘raid-proof’ and very hard for police to track it down. There are no more physical servers to be seized, too, as happened in 2006 and 2 days before in 2014 , when Swedish police raided TPB’s hosting company, seizing everything from servers to fax machines and blank CDs.
Despite occasional difficulties that hit the service from time to time, there have been no major breakdowns recently and no agency has attempted to shut the torrent site down.
It is true that cloud servers can be disconnected like any physical server, but even in that case restoration of the operation is much easier than before and services can be restored from a different provider relatively quickly.
Still, The Pirate Bay remains The Pirate Bay, and this name is widely known among registrars as the root of evil, burning through five separate domain names the last year alone. But that doesn’t dampen the spirits of the TPB team, as operators have dozens of alternative domain names waiting in the wings.